
FRAGEN UND ANTWORTEN
Sie wollen anstreichen? Hier erhalten Sie einige wertvolle Tipps, mit denen Sie ein gutes Ergebnis erzielen. Was brauche ich, wie mache ich es Schritt für Schritt – die meisten Antworten haben wir in dieser Schnellanleitung zusammengestellt. Die Tipps finden nachstehend im jeweiligen Bereich.
Die Wahl des Pinsels ist wichtig für ein gutes Ergebnis. Ein hochwertiger Pinsel zeichnet sich durch bessere Ergonomie, mehr Farbaufnahme und gleichmäßigere Verteilung der Farbe aus.
Damit es leichter ist, die richtige Qualitätsstufe zu wählen, sind alle Pinsel von Mäster in drei Kategorien unterteilt: Diamond, Superior und Standard. Es ist wichtig, den richtigen Pinsel für den jeweiligen Bedarf zu wählen.
1. ZEITEINSPARUNG
Mehr Farbaufnahme, der Pinsel muss nicht so oft in den Farbtopf getaucht werden. Beim Anstrich eines Hauses kann man bis zu 40 % Zeiteinsparung erzielen!
2. GLEICHMÄSSIG UND NACHHALTIG
Die Farbe wird gleichmäßiger verteilt. Das Ergebnis wird nachhaltiger und selbstverständlich auch schöner.
3. BESSER FÜR DEN KÖRPER
Bessere Ergonomie. Der Körper wird geschont und das Anstreichen wird als angenehmer empfunden.
Die Faktoren machen die Arbeit einfacher, schneller und schöner. Soll eine gut sichtbare Fläche mit einer teuren Farbe gestrichen werden, lohnt es sich, einen Pinsel zu verwenden, mit dem man ein gutes Ergebnis erzielt.
Es ist wichtig, den richtigen Pinsel für den jeweiligen Bedarf zu wählen. Wenn eine Lasur aufgetragen wird, braucht man einen Lasurpinsel, der dafür geeignet ist, dünnflüssige Farben aufzunehmen und aufzutragen. Soll mit Dispersionsfarbe (Schwedenrot) gearbeitet werden, kann ein normaler Pinsel die Farbe nicht richtig verteilen. Dafür wird ein spezieller Pinsel für Schwedenrot benötigt. Auf den Etiketten unserer Pinsel steht deutlich, wofür der jeweilige Pinsel vorgesehen ist. So wird die richtige Entscheidung erleichtert.
Es gibt drei verschiedene Bürsten
1. Naturborsten
2. Synthetikborsten
3. Mischborsten
NATURBORSTEN – Charakteristik, Ursprung und Qualität...
Vorteile: Gute Farbaufnahme, gute Farbauftragung und keine Tropfen
Nachteile: Pflege wichtig, schnelle Abnutzung, Ergebnis häufig nicht so gleichmäßig wie bei einer Synthetikbürste
Ursprung und Qualität: Die Naturborste stammt von chinesischen Schweinen. Die Borsten werden von Hand entnommen und unterscheiden sich stark in der Qualität abhängig davon, wo und in welchem Klima die Schweine leben, was sie fressen etc. Die Borsten von Schweinen, die hoch über dem Meer leben, wachsen langsam und bieten dem negativen Einfluss des Wassers mehr Widerstand. Solche Borsten sind z. B. Chungking Best Sichuan. Die höchste Qualitätseinstufung bei Naturborsten lautet 90-tops, was bedeutet, dass 90 % der Haare bis in die Spitze reichen. Kürzere Haare sind leichter zu finden als lange, daher sind Pinsel mit dieser Qualität teurer.
NATURBORSTEN – Aussehen und Struktur...
Naturborsten gibt es in drei Varianten: Schwarz, hell oder grau. Die Borsten haben kleine Widerhaken, die für eine gute Farbaufnahme sorgen. Dadurch tropfen sie auch nicht so stark eignen sich auch gut für dünne Farben wie Ölfarben und Lasuren.
NATURBORSTEN – Eigenschaften beim Streichen...
Pinsel mit Naturborsten tragen dicke Farbschichten mit guter Glättung auf. Somit ist der Pinsel mit Naturborsten traditionell auch der Liebling der Maler. Aber Naturborsten müssen gepflegt werden, damit sie nicht zu viel Wasser aufnehmen, wodurch sie ihre Spannung verlieren können. Das gilt jedoch in erster Linie für Naturborsten schlechterer Qualität.
SYNTHETIKBORSTEN – Charakteristik...
Vorteile: Verschleißfester als Naturborsten, leichter in Wasser zu reinigen. Das Ergebnis fällt deutlich glatter aus.
Nachteile: Keine so gute Farbaufnahme wie Naturborsten, eventuell mehr Tropfen
Immer mehr Pinsel enthalten Synthetikborsten. Das liegt daran, dass .. und dass es immer mehr Farben auf Wasserbasis gibt.
SYNTHETIKBORSTEN – Aussehen und Struktur...
Es gibt viele verschiedene Synthetikborsten. Die besten Sorten ähneln den Naturborsten, weil z. B. gespaltene Spitzen dafür sorgen, dass die Farbe im Pinsel bleibt. Die Borsten sind hohl, so dass ihre Spannung erhalten bleibt. Die Synthetikborsten in unserem Profisortiment haben eine höhere Qualität als die Synthetikborsten des Qualitätssortiments.
MISCHBORSTEN ...
Die Mischborsten sind eine Kombination aus Synthetik- und Naturborsten. Diese Art ist besonders bei Malerarbeiten im Freien beliebt.
Die Mischborsten kombinieren die guten Eigenschaften von Naturborsten und Synthetikborsten. Die längsten Haare sind häufig aus Kunststoff, damit der Pinsel verschleißfest wird.
Die Naturborsten in einem Pinsel aus Mischborsten sind etwas kürzer als die Synthetikborsten. Sie sorgen dafür, dass der Pinsel mehr Farbe aufnehmen kann. Ein Pinsel mit Mischborsten kann mit den meisten Farben verwendet und als Universalpinsel bezeichnet werden.
Ein Farbroller kann für die meisten Malerarbeiten verwendet werden. Oft geht die Arbeit mit einem Farbroller schneller als mit einem Pinsel, weil die Farbe schneller aufgetragen und gleichmäßiger verteilt wird.
In vielen Fällen empfiehlt es sich, zunächst mit einem Farbroller zum Auftragen der Farbe zu arbeiten und dann mit dem Pinsel nachzuglätten und dafür zu sorgen, dass die Farbe besser in die Oberfläche eindringt.
Wir bieten Farbroller für alle Farbsorten und Oberflächen an. Bei der Wahl des richtigen Farbrollers ist es wichtig, die zu verwendende Farbe und die zu bearbeitende Oberfläche zu berücksichtigen.
Ein Farbroller mit langem Flor sorgt häufig für eine raue Fläche, während kurzes Flor eine feine Fläche ergibt. Beim Streichen von Decken soll vielleicht eine gröbere Fläche entstehen als auf der Tür eines Küchenschranks. Auf unseren Verpackungen oder hier auf der Homepage steht, welche Oberfläche der Farbroller hinterlässt und für welche Farbtypen er geeignet ist.
Allgemein gilt für Farbroller, dass man das erhält, wofür man bezahlt hat. Das Ergebnis eines billigen Farbrollers ist nicht so gut wie das eines Farbrollers mit besserer Qualität, weil er beim Eintauchen in die Farbe nicht so viel Farbe aufnimmt und die Farbe auch nicht gleich gut aufträgt. Ein billiger Farbroller hält auch nicht so lange wie ein Farbroller hoher Qualität.
ULLON – für Decken, Wände, Außenflächen und ungleichmäßige Oberflächen trägt viel Farbe auf, ergibt eine raue Fläche
PERLON – Universal-Farbroller, perfekt für Wände und mittelraue Flächen
FINLON – Spezialentwicklung für matte Wandfarben und feine Oberflächen
GOLVLACKRULLE – für Fußbodenlackierungen und Öl Schöne feine Flächen.
MATT – für glatte Flächen, gut für matte Farben (Wände/Fußboden) Keine Fusselbildung Schöne feine Flächen.
MICRON – sehr glatte Flächen – fast wie Filz, aber bessere Farbaufnahme Auch sehr gut für dünne Farben geeignet. Gut für Wandfarben/Lacke.
FILT – für Lackfarben, zum Streichen von z. B. Holzgegenständen, Türen etc. Schöne feine Flächen.
MOHAIR – für Lackfarben, zum Streichen von z. B. Küchenschranktüren etc. Verträgt Lösungsmittel. Schöne feine Flächen.
SUPERFILT – für Stahl-, Eisen-, Glasfaser- und Epoxyid-Arbeiten.
FASAD – für Fassadenputz, ungehobeltes Bauholz und andere raue Flächen. Keine Fusselbildung Perfekt für Anstricharbeiten im Freien. Schöne raue Flächen.
LAMMSKINN – für Silikatfarben und Fassadenanstrich, nicht in Wasser aufzubewahren.
STRUKTUR – für Strukturfarben, Außenputz etc.
MOLTOPREN – für Lackfarben, schöne feine Flächen.
Löcher, Unebenheiten und Fugen sollten vor dem Anstreichen zugespachtelt werden, damit das Ergebnis glatt und schön ausfällt.
– Breitspachtel (für Spachtelarbeiten an Wänden und Decken sollten zwei verwendet werden, ein breiter und ein schmaler Spachtel)
– Stahlspachtel
– Japan-Spachtel (für kleine Löcher und Unebenheiten)
– Schleifklotz und Schmirgelpapier
– Spachtel (Der Farbenhändler hilft gern bei der Beratung in Bezug auf den richtigen Spachtel für das jeweilige Projekt.)
1. Alle Nägel und Haken entfernen.
2. Die Wand oder den Gegenstand reinigen, die oder der zu verspachteln ist.
3. Eine kleine Menge Spachtelmasse auf den Spachtel auftragen. Bei umfangreichen Spachtelarbeiten sind zwei Spachtel praktisch, wobei der schmalere zum Abkratzen von überschüssiger Spachtelmasse dient, während mit dem breiteren die Spachtelmasse auf die Wand aufgetragen wird. Nicht zu viel Spachtelmasse auftragen, weil die Fläche dann schnell uneben wird.
4. Die Spachtelmasse in das abzudeckende Loch drücken. Die Spachtelmasse so über das Loch ausbreiten, dass die Oberfläche eben wird.
5. Die Spachtelränder entfernen, die neben dem Loch entstehen können, wenn zu viel Spachtelmasse aufgetragen wurde.
6. Die Spachtelmasse den Empfehlungen des Herstellers entsprechend trocknen lassen. Eventuell muss die Spachtelmasse erneut aufgetragen werden.
7. Die Fläche mit mit Schmirgelpapier glätten.
8. Vor Beginn der Anstricharbeiten den Schmirgelstaub abbürsten und den ganzen Raum mit einem Staubsauger sorgfältig reinigen.
Bei ungestrichenen Gips- und Sperrholzplatten müssen die Fugen verspachtelt werden.
1. Alle Nagelköpfe einschlagen.
2. Die Nagellöcher mit Spachtelmasse bedecken.
3. Eine Schicht Spachtelmasse in die Fugen zwischen Gips- oder Sperrholzplatten auftragen. Die Spachtelmassen von unten nach oben verteilen.
4. Ein Fugenband in die feuchte Spachtelmasse legen und diese dünn überspachteln.
5. Die Spachtelmasse trocknen lassen.
6. Die endgültige Spachtelmasse auftragen und trocknen lassen.
7. Bei Bedarf erneut schleifen und den Staub abwischen.
1. Losen Putz mit einer Bürste oder einem Besen entfernen.
2. Zu verspachtelnde Löcher und Beschädigungen mit Wasser anfeuchten.
3. Die Spachtelmasse mit einem Breitspachtel verteilen, zunächst von der einen Seite zur anderen und danach von oben nach unten.
1. Nach den Spachtel- und Schleifarbeiten den ganzen Raum sorgfältig mit einem Staubsauger reinigen. Wenn der Staub nicht vollständig beseitigt wird, besteht die Gefahr, dass dieser durch die aufgetragene Farbe zu sehen ist.
2. Eine stabile Leiter erleichtert die Arbeit und schont den Körper.
3. Beim Spachteln ganz oben anfangen. Wenn sowohl Decke als auch Wände zu spachteln sind, ist mit der Decke zu beginnen. Ebenso ist es beim Anstrich besser, die Decke zunächst fertig zu streichen, damit Farbe, Spachtelmasse oder Schleifstaub nicht auf frisch gestrichenen Wänden landen.
4. Es ist besser, mehrere dünne Schichten Spachtelmasse als eine dicke Schicht aufzutragen. Dicke Schichten Spachtelmasse trocknen langsam, können platzen und werden leichter uneben.
5. Das beste Ergebnis wird mit feinkörnigem Schmirgelpapier erzielt.
6. Manchmal kann der Spachtel nicht in alle Ecken kommen, dann kann man stattdessen die Finger verwenden.
7. Meistens lassen sich die Spachtel nach der Arbeit gut mit Wasser reinigen.
VIEL ERFOLG!
Die Reinigung von Pinseln und Farbrollern ist überhaupt nicht schwierig. Ein richtig gutes und nachhaltiges Ergebnis setzt Qualitätswerkzeug voraus. Sofern man dieses gut pflegt, wird es seine Funktion auch lange erfüllen.
Mäster hat eine praktische und umweltfreundliche Ablage für Farbroller entwickelt, die man zwischen den Anstreichphasen verwenden kann. So kann der Farbroller mindestens EINEN MONAT einsetzbar bleiben. Normalerweise legt man den Pinsel oder Farbroller in einen Plastikbeutel, den man dann zuknotet oder mit Klebeband verschließt, damit er ein paar Stunden oder bis zum nächsten Tag weich bleibt.
1. Möglichst viel Farbe mit einem Lappen oder durch Abstreifen an der Farbdose entfernen und den Farbrest auf einer Zeitung entfernen.
2. Den Pinsel in Wasser (bei Arbeiten mit Wasserfarben) oder Maler-/Pinselreiniger (bei Arbeiten mit Alkydfarbe) stellen, bis die Farbe sich gelöst hat.
3. Den Pinsel sorgfältig mit Wasser und Kernseife reinigen, bis er ganz sauber ist.
4. Den Pinsel mit Kernseife einseifen, die dann für die Dauer der Verwahrung auf dem Pinsel bleibt. Wenn der Pinsel dann wieder verwendet wird, muss er sorgfältig abgespült werden.
5. Pinsel sind immer hängend aufzubewahren. Wenn sie auf den Borsten stehen, verlieren sie ihre Form.
Ohne die Rollerablage von Mäster:
1. Den Farbroller von möglichst viel Farbe befreien. Die Restfarbe auf einer Zeitung abstreichen. Es gibt auch einen speziellen Rollerabstreifer, der zur Beseitigung der Farbe verwendet werden kann.
2. Bei Arbeiten mit Wasserfarben Wasser oder bei Arbeiten mit Alkydfarbe Maler-/Pinselreiniger auffüllen und den Farbroller tief in die Schale eintauchen.
3. Den Farbroller dann sorgfältig mit Wasser und Kernseife reinigen, bis er ganz sauber ist.
Farbreste sind immer umweltgerecht zu entsorgen.
Vielen Dank für Ihre umweltfreundliche Arbeitsweise!